Die Active Directory-Integration von InterAction vereinfacht die Bereitstellung und Nutzung von InterAction. Sie können nicht nur festlegen, welche Benutzer und Gruppen aus Active Directory zu InterAction hinzugefügt werden sollen, sondern auch wichtige Informationen zu diesen Gruppen, die in Active Directory aktualisiert werden, werden durch einen Synchronisationsprozess in InterAction übernommen.
Diese Integration spart Ihnen wertvolle Zeit. Sie müssen sich um Folgendes keine Gedanken mehr machen:
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Das Hinzufügen von Benutzern und Gruppen zu InterAction, die Sie bereits in Active Directory verwalten.
Ihre Bereitstellungszeit verkürzt sich, da die relevanten Benutzer und Gruppen über den Active Directory Sync-Prozess zu InterAction hinzugefügt werden. Es ist lediglich eine begrenzte, anfängliche Einrichtung erforderlich.
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Die Pflege wichtiger Benutzerkonten- und Gruppeninformationen in InterAction und Active Directory.
Solange der jeweilige Benutzer oder die Gruppe für die Synchronisation mit InterAction markiert ist, werden Änderungen an wichtigen Feldern in Active Directory beim nächsten Abgleich automatisch in InterAction übernommen.
Welche Informationen werden synchronisiert?
Dies ist eine unidirektionale Synchronisation, bei der Active Directory die Informationen zu Benutzerkonten und Benutzergruppen verwaltet.
Folgende Informationen werden zwischen Active Directory und InterAction synchronisiert:
Benutzerkonten-Felder
- Kontoname
- Status
- Vorname
- Nachname
- Berufsbezeichnung
Gruppen-Felder
- Gruppenname
- Status
- Gruppenmitgliedschaft
InterAction-Installationskomponenten
Für die Integration von InterAction mit Active Directory müssen Sie drei zusätzliche InterAction-Komponenten installieren:
- InterAction Active Directory Sync – Dies ist ein geplanter, automatisierter Prozess, der InterAction stets mit den Änderungen und Ergänzungen Ihrer Benutzer und Gruppen in Active Directory auf dem aktuellen Stand hält.
- InterAction Snap-in für Active Directory – Das InterAction Snap-in erweitert das Snap-in „Active Directory-Benutzer und -Computer“ und ermöglicht Ihnen die Verwaltung von InterAction-Benutzerkonten direkt in Active Directory. Mit dem InterAction Snap-in für Active Directory können Sie festlegen, welche Benutzerkonten mit InterAction synchronisiert werden sollen und welche davon aktiv oder inaktiv sein sollen. Damit das InterAction Snap-in verfügbar ist, muss das Microsoft Active Directory Snap-in installiert sein. Weitere Informationen zur Konfiguration des Snap-ins finden Sie unter Konfigurieren und Verwenden des IA-Snap-ins für Active Directory.
- InterAction Active Directory Sync Configuration – Damit wird das Active Directory-Schema um zwei InterAction-Objekte erweitert (eines für Benutzer, eines für Gruppen). Weitere Informationen zu dieser Komponente finden Sie im InterAction Installation Reference-Leitfaden.
Sie verwenden außerdem InterAction Administrator zur Konfiguration von Active Directory Sync und InterAction Process Manager zur Planung des Active Directory Sync-Prozesses.
Abgleich von Active Directory- und InterAction-Benutzern und -Gruppen
In der Regel ist ein Abgleich bei der erstmaligen Konfiguration von Active Directory Sync erforderlich, kann aber auch fortlaufend stattfinden. Dabei wird festgelegt, welche Benutzer und Gruppen in Active Directory mit bestehenden InterAction-Benutzern und -Gruppen abgeglichen werden sollen.
Durch den Abgleich geben Sie an, dass die entsprechenden Konten identisch sind und jede Änderung am Konto in Active Directory auch in InterAction übernommen werden soll. So weiß der Synchronisationsprozess, welches Benutzerkonto oder welche Gruppe in InterAction aktualisiert werden muss, wenn sie in Active Directory geändert werden.
Wenn möglich, werden Benutzerkonten, die bestimmte Abgleichkriterien erfüllen, automatisch abgeglichen. Sie haben anschließend die Möglichkeit, Benutzerkonten manuell abzugleichen oder den Abgleich aufzuheben. Gruppen werden nicht automatisch abgeglichen und müssen manuell zugeordnet werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Konfiguration der Active Directory-Synchronisierung.
Planung des Active Directory Sync
Wie andere Prozesse in InterAction (z. B. User to Firm Contact Sync und Folder Dependency Analyzer) kann auch der Active Directory Sync so geplant werden, dass er zu festgelegten Zeiten ausgeführt wird. Details zur Planung des Active Directory Sync finden Sie unter Konfiguration der Active Directory-Synchronisierung.
Änderungshistorie von Benutzern und Gruppen
Sie können alle Änderungen an Konten und Gruppen einsehen, einschließlich der Aktualisierungen durch den Active Directory Sync. Weitere Informationen zu den Dialogfeldern der Änderungshistorie finden Sie unter Änderungshistorie von Benutzerkonten einsehen oder Änderungshistorie von Gruppen überprüfen.
Vorbereitung einer Testumgebung
Bevor Sie den Active Directory Sync in Ihrer Produktivumgebung ausführen, sollten Sie die Synchronisation in einer Testumgebung mit einer Kopie Ihrer Produktivdatenbank testen. Da dieser Vorgang nicht ohne Weiteres rückgängig gemacht werden kann, sollten Sie sicherstellen, dass die Benutzer und Gruppen in Active Directory korrekt mit denen in InterAction übereinstimmen.
Administratorrechte in Active Directory
Um die Aufgaben der Active Directory-Integration durchführen zu können, benötigen Sie entweder Schema-Administratorrechte in Active Directory oder müssen Mitglied der Active Directory Schema-Administratoren-Gruppe sein. Außerdem müssen Sie Mitglied der Gruppe „Domänen-Benutzer“ sein. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft Active Directory-Dokumentation.