Zusätzlich zur automatischen Cache-Aktualisierung können in einer typischen InterAction-Umgebung mehrere weitere automatisierte Prozesse zu verschiedenen Zeiten ablaufen. Ein Beispiel für einen solchen Zeitplan könnte wie folgt aussehen:
- Synchronisierung von Kontakten zwischen der Kanzleiliste und den Benutzerlisten.
- Synchronisierung von Benutzerkontakten mit Microsoft® Outlook®.
- Datenumwandlung mit Application Collaboration einmal pro Woche. Dadurch wird die zentrale InterAction-Datenbank mit Daten aus den Buchhaltungs- und HR-Systemen aktualisiert.
- Backup jeder Datenbank zweimal täglich.
- Datenbankwartung einmal pro Woche durchführen.
- Das Betriebssystem jeden Sonntag neu starten.
Wenn während dieser automatisierten Prozesse Leistungsprobleme auftreten, sollten Sie die Zeitpläne so abstimmen, dass nicht mehrere Prozesse gleichzeitig laufen. Da all diese Prozesse Systemressourcen entweder auf dem Application Server oder dem InterAction-Datenbankserver nutzen, kann eine Koordination der Zeitpläne die Gesamtleistung verbessern.
Überprüfung des bestehenden Zeitplans
Um die Zeiten zu ermitteln, in denen sich überlappende Prozesse zu viele Serverressourcen teilen, verwenden Sie Ihre Datenbank- und Serverüberwachungstools. Nutzungsspitzen, die zu bestimmten Tageszeiten auftreten, sind gute Ansatzpunkte, um den Zeitplan zu überarbeiten.
Sobald Sie eine Vorstellung von möglichen Problemzeiten haben, überprüfen Sie die Zeitpläne aller automatisierten Prozesse in Ihrer Umgebung und notieren Sie den Zeitplan.
Überprüfen Sie diesen Zeitplan und die Spitzenzeiten, um Fenster zu bestimmen, in denen der Application Server den Cache aktualisieren kann, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Sie können sogenannte Sleep Windows für den Application Server einrichten. Während dieser Zeitfenster stoppt der Application Server die automatische Cache-Aktualisierung.
Weitere Informationen zu Sleep Windows finden Sie unter Automatische Cache-Aktualisierung verhindern.